Die großen Flüsse Europas sind die Lebensadern des Kontinents. Doch in einer der am
dichtesten besiedelten Regionen der Welt ist nicht genug Platz für sie. Fast alle sind
über die vergangenen Jahrhunderte zu kanalisierten Wasserstraßen geworden. Der Mensch
begradigt ihren Lauf, vertieft ihre Becken für den Schiffsverkehr und schottet sich
durch Deiche ab.
Vor 500 Jahren begann der ungleiche Kampf zwischen Mensch und Fluss mit den
Ansiedlungen der ersten Bauern an den fruchtbaren Ufern der Flüsse.
Zum Ende des vergangenen Jahrhunderts schien der Kampf entschieden -,
waren die Deiche hoch genug, schien glaubte der Mensch über die Natur
gewonnen zu haben. Doch die immer neuen und extremeren Hochwasser der
letzten Jahre zeigen, dass die Zeit reif ist, um neu nach zu denken und neu
zu entdecken, dass die großen Flüsse Europas mehr sind als Verkehrswege und Wasserlieferanten.
"Zivilisierte Wildnis - Große Flusslandschaften Europas" erzählt die Geschichte der
bemerkenswertesten Flusslandschaften unseres Kontinents. Die zweiteilige Reihe führt
ins Biospährenreservat "Flusslandschaft Elbe" in Deutschland und in die Naturlandschaft "Save-Auen" in Kroatien.
Das Projekt wurde kofinanziert von der Europäischen Kommission, GD Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Die
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